APRIL 2011 – Rundbrief
Liebe Freunde im Gebet,
Aus dem Auge des Sturms schicken wir euch einen Shalom-Gruß in dieser unsicheren Zeit.
Es steht geschrieben, dass das hebräische Wort Shalom viel mehr bedeutet als nur Friede, Hallo oder Auf Wiedersehen. Im Wesentlichen bedeutet es: Vollständigkeit, Ganzheit, Gesundheit, Friede, Wohl, Zuverlässigkeit, Ruhe, Wohlstand, Vollkommenheit, Fülle, Erholung, Harmonie, und die Abwesenheit von Aufregung und Uneinigkeit. Dies ist die höchste Form um Jemanden zu begrüßen, und hiermit grüßen wir euch in Seinem wundervollem Namen (Siehe auch Philipper 4, 6-7).
Der Nahe Osten heute und neue Möglichkeiten
In den Nachrichten konnten wir den Umsturz zwei autoritärer Regime in der arabischen Welt mit verfolgen – und dies nur innerhalb von zwei Monaten. Dieser Domino-Effekt, der in Tunesien und Ägypten begann, wird dort nicht aufhören. Die arabische Bevölkerung im Nahen Osten und Nordafrika will Freiheit. Ihnen steht nun Satelliten-Fernsehen, facebook und youtube zur Verfügung, und sie wissen, dass es eine Alternative zu ihrem politischen Regime gibt.
In dieser schwierigen Zeit sind unsere Augen auf den Herrn gerichtet und wir bitten Ihn um viel Weisheit. Als Gläubige die hier in Israel leben beten wir für unsere Nachbarländer, in denen Aufruhr herrscht; die Unruhen in Bahrain, Jordanien, Saudi, sowie vor allem in Iran und Syrien. Jedoch wissen wir:
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Jesus kommt wieder nach Jerusalem. Maranatha!
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Er wird seine Rückkehr mit den Nationen um Israel herum vorbereiten und diese werden zu Ihm zum Glauben kommen.
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Es wird die Möglichkeit geben die Gute Nachricht freier zu verkünden als je zuvor. Die Verse 1 – 5 in Timotheus 2 zeigen uns die Gründe, warum wir für unsere Regierungen beten sollen.
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Zudem beobachten wir intensiv die Entwicklung der „Gog und Magog-Koalition“ und die fester werdenden Bündnisse zwischen Ländern wie Russland, Türkei, Iran, Libyen und Sudan.
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Gott bestraft korrupten Menschen, Glaubensgegner, Diktatoren, die Jesusnachfolger in ihren Ländern verfolgen (ich sehe den Umsturz von Mubarak in direkter Verbindung zu seiner Untätigkeit gegenüber den Bombenanschlägen auf ägyptische Kirchen im letzten Dezember. Genug ist genug!). Trotzallem steht Ägypten eine glorreiche Zukunft bevor, wie wir es in Jesaja 19 nachlesen können; das Gleiche gilt für Syrien und Kurdistan (Assyrien):
„(23) Zu der Zeit wird eine Straße Ägypten mit Assyrien verbinden. Die Assyrer und die Ägypter werden sich gegenseitig besuchen und gemeinsam werden sie den Herrn verehren. (24) Dann wird Israel der Dritte im Bunde sein, zusammen mit Ägypten und Assyrien – ein Segen für die ganze Erde. (25) Der Herr, der Herrscher der Welt, wird sie segnen mit den Worten: »Gesegnet ist Ägypten, mein Volk! Gesegnet ist Assyrien, das ich geschaffen habe! Gesegnet ist Israel, mein Eigentum!“
- Ägypten ist ein Zeichen für die Welt. Gott gab sein Sohn um die Welt zu retten, und Er ist immer noch darauf bedacht, Ägypten Erlösung zu bringen.
- Ägypten war ein sicherer Ort, sowohl zu der Zeit von Joseph und Moses, sowie sogar für unseren Herrn und seine Familie in den ersten zwei Jahren seines Lebens. Gott wird sich an diese Dinge erinnern und seine guten Pläne für Ägypten werden eintreten, inmitten des Fluchs des Islams und der Anbetung falscher Götter.
- Ägypten hat einen besonderen Platz unter den Nationen, was man in Sacharja 14, 16-19 nachlesen kann:
„(16) Die Überlebenden aus den Völkern, die gegen Jerusalem herangezogen sind, werden von da an jedes Jahr nach Jerusalem pilgern, um das Laubhüttenfest zu feiern und den Herrn, den Herrscher der Welt, als ihren König zu verehren.“
Wir erkennen die Möglichkeit und die Erlösung der muslimischen Welt ist befristet.
Israel muss auch kräftig wachgerüttelt werden um wieder zum Herrn zurückzukehren. Neben einem größeren Erdbeben in diesem oder nächsten Jahr, ist die ständige Angst vor dem Krieg sehr präsent. Die derzeitige Eskalation von Terrorangriffen in dem Süden und in Jerusalem sind nur Zeichen, dass wir unsere Gebete und Fürbitten verstärken sollen um Jesaja 40, 3-5 eintreten zu sehen.
Rückzug für ein Wochenende (v. Sally)
Einige meinen, dass das Wort „Rückzug“ einen Schritt zurück bedeutet. Jedoch taten wir dies mit unserer Gemeinde um einen Schritt vorwärts zu gehen. Letzten Monat waren 130 Mitglieder oben im Norden am See Genezareth in einer wunderschönen Herberge um Zeit miteinander zu verbringen und sich gegenseitig besser kennen zu lernen, außerhalb der Gottesdienstzeit am Sabbat. Zusammen haben wir Taghba besichtigt, wo Jesus über 5000 Menschen mit fünf Laiben Brot und zwei Fischen versorgte; des Weiteren sind wir entlang des Seeweges zu der antiken Stadt Kapernaum gewandert. Der Höhepunkt unserer gemeinsamen Zeit war nach dem Gottesdienst mit einer benachbarten arabischen Gemeinde, bei dem zwei neue Mitglieder um eine Taufe im Wasser baten. Dies war eine freudige Zeit, hier auf Erden sowie im Himmel!
Während des Wochenendes konnte man die Mitglieder beobachten wie sie miteinander redeten, sich über ernsthafte Dinge austauschten, zusammen lachten, und einfach die gemeinsame Zeit genossen – lebenslange Beziehungen wurden somit aufgebaut. Vielen Dank an Karin, die einen tollen Mosaik-Workshop vorbereitet hatte. Wir taten tatsächlich einen Schritt zurück aus unserem stressigen Alltag um einen Schritt vorwärts zu gehen, um Sein Königreich zu Seinem Ehren aufzubauen.
Gottes Wort, Ski fahren und Jüngerschaft – unsere Jugend im Süden Frankreichs (v. Ran)
Die Aussicht war atemberaubend, es war kalt, inspirierend und extrem hilfreich: Der Süden Frankreichs! 18 unserer Jugendliche und Mitarbeiter hatten die Möglichkeit eine Woche in einem Ski-Resort in den Alpen zu verbringen – für manche war diese Reise das erste Mal überhaupt ins Ausland! Wir konnten uns jeden Tag besser kennen lernen, sowie beim gemeinsamen Lachen, als auch bei ernsten Gesprächen. Jeden Morgen nach dem Frühstück hatten wir eine gemeinsame Lobpreiszeit, danach leitete ein Mitarbeiter eine kurze Andacht aus dem Buch der Sprüche und schließlich beteten wir noch für den Tag. Wir nannten es: „Weise sein am Morgen“, und der Gedanke dahinter war, mehr Weisheit vom Wort Gottes zu erlangen, die uns durch einen langen, geschäftigen Tag hindurch begleitet. Am Sonntag haben wir eine ortsansässige Gemeinde in Die besucht. Der Lobpreis, der von den dortigen Mitgliedern sowie von unseren geleitet worden war, war eine Mischung aus französischen und hebräischen Liedern. Ein paar unserer Mädels tanzten noch zu der französischen Version des Liedes „Shema Israel“, zwei von unserer Gruppen gaben ein Zeugnis und wir beteten für kranke Gemeindemitglieder. Wir wurden sehr verwöhnt und willkommen geheißen von den Menschen, bei denen wir hausten in der „Maison du Rocher“; dort bekamen wir auch wundervolle französische Mahlzeiten.
Wir sind zusammen im Herrn gewachsen und haben auch eine Verbindung gefunden zwischen Glauben, Leben und Skifahren: Die Hochs und Tiefs, die Kurven und Hügel, das Fallen, aber auch immer Aufstehen, manchmal alleine unterwegs, manchmal in einer Gruppe, von den Erfahrungen von Anderen lernen, Leitern folgen und jeden Tag neues Selbstvertrauen erlangen.
Welche eine Freude war es, die Herrlichkeit Gottes überall zu sehen, eine andere Kultur besser kennen zu lernen und zu erkenne, wie sehr wir uns in dem Herrn ähneln. Diese Woche wird auf jeden Fall eine eindrückliche Erinnerung für uns alle bleiben!
Bitte betet:
* Für jene, die in Südisrael wohnen für Schutz gegen Raketenangriffen, die immer noch abgefeuert werden, sogar bis nach Beersheba. Betet für Weisheit für die Führungskräfte Israels.
* Für Kühnheit, um die Taten Jesu den verlorenen Schafen in Israel zu verkünden
* Für einen größeren Versammlungsort für unsere Gemeinde
* Für eine gute Versorgung unserer Mitarbeiter, damit sie die immer mehr anstehenden Arbeiten weiterhin gut bewältigen können.
* Für die Bedürftigen, Witwen und Waisen, denen es mangelt und die in einer schwierigen Situation sind.
„Was mich angeht, so werde ich ganz bestimmt nicht gegen den Herrn sündigen, indem ich aufhöre, für euch zu beten. Und ich werde euch weiterhin lehren, was gut und richtig ist.“ 1. Samuel 12,23
Wir wünschen euch ein gesegnetes Passah-Fest. Möget ihr Gottes wahre Freiheit besonders in dieser Zeit erleben.
Tony & Orna Sperandeo
Hamaayan Gemeinde



