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Montag, den 07. Februar 2011 um 13:01 Uhr

Juni 2010

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"Wer unter dem Schirm des Höchsten wohnt, wer im Schatten des Allmächtigen ruht, der darf sprechen zum Herrn: „Meine Zuflucht, meine Feste, mein Gott, auf den ich vertraue" Ps. 91,1

Diese Verse beschreiben unsere Haltung angesichts der wachsenden internationalen Opposition gegen Israel, sowie gegenüber der Bedrohung durch nukleare Waffen im Iran und den Waffenanlagerungen an der libanesischen und syrischen Grenze. Gott verfolgt weiterhin Seinen Friedensplan für den gesamten Mittleren Osten. Dieser Plan heißt: Das Evangelium! Wir wissen ebenso, dass die von Menschen gezogenen Grenzen um Israel (vor weniger als einem Jahrhundert durch europäischen Rat festgelegt) eines Tages vom Herrn in Frieden vereint sein werden, wenn Er die in Jesaja 19 erwähnte „gebahnte Strasse“ schaffen wird.

Shavuot Feier

Auf dem Dach unseres Gemeindehauses drängten sich am Abend des Shavuot Festes über 200 Leute.

Die Kinder eröffneten die Feier mit einer festlichen Prozession, wobei sie mit Früchten gefüllte Körbe trugen und Getreideähren schwenkten.

Wir priesen Gott zusammen, tanzten und hörten eine Ansprache über die Bedeutung des Fests. Traditionsgemäß lasen wir das gesamte Buch Rut, begleitet von einem Anspiel, das die schöne Geschichte vor unseren Augen lebendig werden ließ. Jeder hatte die Gelegenheit, seinen Dank für Gottes Segen symbolisch auszudrücken, indem er seinen persönlichen Korb der Erstlingsfrüchte präsentierte. Für einige war es eine neue Arbeitstelle, für andere ein neugeborenes Baby, Dank für ein spezielles Geschenk von Gott oder einen spezifischen Segen...

Viele nicht-gläubige Familienangehörige und Freunde waren anwesend und hörten die Botschaft von Gottes Güte und Rettung. Bitte denkt in Euren Gebeten an sie.

Wir ziehen hinauf nach Jerusalem

Shavuot ist eins der drei Feste im Jahr, zu denen die Israeliten in biblischer Zeit nach Jerusalem reisten, um dort zu feiern und ihre Opfer im Tempel dar zu bringen.

Es war vor 1980 Jahren, als die ersten Gläubigen sich in Jerusalem versammelten, um das Shavuot Fest zu feiern und der Heilige Geist auf sie herab kam.

Jedes Jahr versammeln sich messianisch Gläubige aus allen Gemeinden in Israel in Yad Hashmona (messianische Siedlung bei Jerusalem), um Gott durch Gesang und Tanz zu preisen und anzubeten, für unsere Nation zu beten und Gemeinschaft zu haben. In diesem Jahr stand auch unsere junge Tanzgruppe mit auf dem Programm. Nach dem Treffen fuhren wir mit unserem gemieteten Bus weiter nach Jerusalem, wo wir unter Tonys Führung verschiedene Stätten besichtigten.  An der Klagemauer legten wir eine besondere Gebetszeit ein. Hier stand die Westmauer des Tempels, und wir beteten, dass die Erstlingsfrucht, die wir als messianisch Gläubige darstellen, entsprechend den Verheißungen der Bibel zu einer reichen Ernte werden wird.

Lighthouse – Einsatz Café Arbeit

In diesem Monat nahmen wir unsere Café Arbeit wieder auf. Das „Lighthouse“ (Leuchtturm), wie wir den Dienst genannt haben, ist alle zwei Wochen Samstag abends auf dem Gemeindedach geöffnet.

Leute sind eingeladen, in netter und offener Atmosphäre bei guter Musik, Humus, hausgemachter Limonade oder Kaffee von Yeshua und unserem Glauben zu hören.

Einige Fakten über die israelische Bevölkerung:

Heutzutage zählt der Staat Israel 7.587.000 Einwohner, von denen 75.5% jüdisch sind, 20.4% arabisch und 4.1% „andere“. Die Bevölkerung wuchs 2009 um 1.8%. 159.000 Geburten und 16.000 Einwanderer sind Teil dieses Wachstums. 30 % der israelischen Bevölkerung ist unter 14 Jahre alt (der Durchschnitt anderer westlicher Länder liegt bei 17%). Nur 10% sind über 65 Jahre alt (15% in anderen westlichen Ländern). 70% der jüdisch israelischen Bevölkerung ist in Israel geboren; 1948 waren es nur 35%.

Kunst und Glaube: "Der Weg, die Wahrheit und das Leben"

Zeugnis eines Teenagers

"Ich bin 17 Jahre alt, und ich habe in der Schule Kunst als Leistungskurs gewählt. Anfang des Schuljahres (es ist das letzte Schuljahr für mich) forderte unsere Lehrerin uns auf, über Ideen für unsere Abschlussarbeit nachzudenken. Ich wusste sofort, dass meine Arbeit etwas mit Gott zu tun haben sollte, da Er das Wichtigste in meinem Leben ist, und ich Ihn nicht aus meinem Bild raus lassen konnte. Nach viel Nachdenken und Beten beschloss ich, in meiner Arbeit die Verbindung von Gott zur Menschheit darzustellen.

Ich zeichnete drei Begegnungen mit Gott aus dem Alten Testament, als Gott sich drei spezifischen Leuten offenbarte:

1.      Abraham und die drei Besucher

2.      Jakob in Seinem Ringen mit dem Engel

3.      Mose und der brennende Busch

Und ich zeichnete ein Bild aus dem Neuen Testament – Jesus am Kreuz.

In Zeiten der Bibel hatte Gott keine persönliche Beziehung mit jedem Menschen, nur mit Profeten und Führern. Nachdem Jesus als Messias und Sohn Gottes in die Welt kam, gekreuzigt wurde und starb, hat jeder Mensch die Möglichkeit, durch Jesus und den Heiligen Geist eine persönliche Beziehung zu Gott zu haben. Das wollte ich in meiner Arbeit zeigen. Gott schuf Gelegenheiten, mit meinen Lehrern und Mitschülern über meinen Glauben zu sprechen. Er half mir durch damit verbundene Schwierigkeiten hindurch, und ich danke Ihm dafür. Mein Werk wurde zusammen mit den anderen Arbeiten des Kunstkurses in einer Galerie ausgestellt. In der Dunkelheit dieser Welt und den depremierenden Themen, die meine Mitschüler für ihre Arbeiten wählten, strahlte mein farbiges Werk wie ein leuchtender Stern. Ich begriff, dass Gottes Licht durch mich scheint, und ich dies durch meine Arbeit zeigen konnte."

Wir danken dem Herrn für:

·         Die wachsende Einheit unter messianischen und arabischen Gemeinden in Israel. In Nazareth erlebten wir letzte Woche eine wunderbare Einheit im Geist mit unseren arabischen Brüdern, als wir uns zu einer Zeit der Anbetung, Gebet und Buße trafen, und erklärten, dass wir einen gemeinsamen Auftrag und Bestimmung in Yeshua, dem Friedefürsten, haben.

·         Den neuen Hauskreis, der in einer Siedlung bei Kfar Saba gestartet wurde

·         Heilung und Wiederherstellung der Leute, die zu unseren “Healing Rooms” kommen.

·         Die neuen monatlichen Männertreffen zum Thema  „Glaube, Berufung und Karriere“

Gebetsanliegen:

  • Für die bevorstehenden Sommercamps, für finanzielle Mittel für bedürftige Kinder und Waisen, sodass sie an den Camps teilnehmen können. Ihr könnt ein Sponsor eines oder mehrerer Kinder sein.
  • Für den Einsatz unserer jungen Leute in Indien und die tausenden Israelis, die dort nach geistlichen Erfahrungen suchen.
  • Lior's CD Projekt ist kurz vor dem Abschluss. Betet für den letzten Schliff an Aufnahme und Abmischung, sowie für die Mittel zur Fertigstellung dieses Projekts.
  • Dass der Herr eine Tür für größere Räumlichkeiten für unser Gemeindezentrum öffnet.
  • Bitte betet für A. – eine junge Frau aus sehr schwierigen Verhältnissen, die das Programm in unserem „Haus der Zuflucht“ begonnen hat.
  • Bitte betet für fortwährende Unterstützung zur Miete des „Haus der Zuflucht“.

Wir danken Euch für Eure Freundschaft und Partnerschaft durch Gebet und Unterstützung.

Last modified on Montag, den 07. Februar 2011 um 14:33 Uhr