Nationale Gebetsversammlung "Kündet ein heiliges Fasten an, beruft die Gemeinde; versammelt Einige von Euch kennen Jelena, Tony und Orna Sperandeo.
die Ältesten, alle Bewohner des Landes beim Hause des Herrn,
eures Gottes, und schreit zum Herrn". (Joel 1,14)
Während Rosh HaShana nahmen etwa 600 Gläubige aus dem
ganzen Land an einem nationalen Gebetstag teil. Wir begannen
dort, als Leib Christi Buße zu tun.
Leiter und Pastoren, die etwa 25 verschiedene Gemeinden
repräsentierten, standen in Demut zusammen, eins in ihrem
Anliegen zu sehen, dass Gott in unserem Land Erweckung bringen wird.
Wir hatten eine Zeit, in der wir uns mit dem jüdischen Volk
identifizierten und für die Sünden unserer Nation Buße taten,
so wie die Profeten Daniel und Nehemia es in Zeiten des Alten
Testaments getan hatten. Wir verbrachten den Tag im Lobpreis, im Gebet, in der Fürbitte
und Buße. Wir nahmen gemeinsam das Abendmahl, bliesen das Schofar
und riefen aus, dass ganz Israel gerettet werden wird! Und der Herr
überschüttete uns mit einem ganz besonderen Segen- es regnete! Das
ist sehr ungewöhnlich! In den letzten 50 Jahren kam es nur dreimal vor,
dass es an Rosh HaShana in Israel regnete!
"Und ihr Kinder Zions, frohlocket und freut euch über den Herrn,
euren Gott! Denn er hat euch Nahrung gegeben zum Heil und
euch Regen gesandt, Herbstregen und Frühjahrsregen wie
vordem." (Joel 2,23)
Jom Kippur - Zeugnis einer Neueinwanderin
Stellt Euch in Eurem Land vor, dass Gott ein Fasten ausruft, und
daraufhin das ganze Land zum Stillstand kommt. ..
Autos dürfen nicht fahren... im Fernsehen und im Radio gibt es
keine Sendungen...alle Läden sind geschlossen...und alle kommen
an dem Abend nach ihren Gebeten in den Synagogen raus auf die
Straße, wo ein großes Straßenfest stattzufinden scheint. Kinder
fahren mit ihren Fahrrädern, Skateboards oder Inlineskates
herum. Dies ist Israel und der Tag ist Jom Kippur.
Vor Tausenden von Jahren hat Gott befohlen, dass die Nation
einen Tag des Fastens und der Sühne halten solle. Bis heute
halten sich Juden auf der ganzen Welt an dieses Gebot. Aber
es ist etwas besonderes, den Tag in Israel mit zu erleben. Da
keine Autos fahren dürfen, musste ich den ganzen Weg von Hod
Hasharon nach Kfar Saba (sonst 15 min mit dem Auto) zu Fuß
zurücklegen. Ich lief eine ganze Stunde. Und dabei benutzte ich
kein einziges Mal den Fußgängerweg. Ich ging auf der Straße, die
ich mir mit Tausenden anderer Einwohner teilte, die sich ebenso
an dem Frieden und der Ruhe ohne Autolärm, Abgase und Hupen
freuten.
Kinder erfreuten sich an ihren neuen Fahrrädern und
batteriebetriebenen Miniautos. Ich war erstaunt, als ich auf der
Hauptstraße in Kfar Saba entlang lief. Alle Einwohner schienen
zu Tausenden auf den Straßen zu sein. Es sah aus wie auf dem
Times Square, wenn die Menschenmenge darauf wartet, dass
am Silvesterabend der Ball zu Beginn des Neuen Jahres fällt!
Ich stand auf der sonst befahrensten Verkehrskreuzung der Stadt
und genoss den Anblick eines Menschenmeeres auf beiden
Seiten.
Vor meiner Einwanderung wohnte ich in der Weite von Tuscon,
Arizona, wo das Land abgesehen vom Singen eines Vogels hier
Jüdisches Neujahr - Fest der Posaunen Feier
und da still war. Aber die Stille von Tuscon war nichts im Vergleich
zu dieser Nacht und dem nächsten Tag. Es war, als ob ein Tag
der Ehrfurcht selbst in den Stimmen auf der Straße respektvoll
geachtet wurde.
Keine Handys summten, keine Bar war geöffnet, kein Laden hatte
einen besonderen "Jom Kippur Ausverkauf", denn alle Läden
waren geschlossen. Welch ein Unterschied zu der Hektik, die wir
in den USA an Feiertagen erleben.
Was das Ereignis sogar noch bedeutsamer machte, war die
Tatsache, dass ich nach Kfar Saba wanderte, um mich mit dem
Rest der Gebetsgruppe zu treffen, die für unsere Stadt und unser
Land beteten. Es war eine gute Zeit der Fürbitte, gefolgt von
einem Tag weiteren Betens und Fastens.
Ich liebe mein neues Land, das Land, in dem Jeschua umherging
und für uns betete...uns alle. Mir gefällt ebenso die Tatsache,
dass ein Tag im Jahr einzig und allein dazu gewidmet ist, Gott zu
suchen. Bitte betet mit mir, dass es nicht nur ein einziger Tag im
Jahr sein wird, sondern dass ganz Israel gerettet wird und den
König der Könige anbeten wird!
Hochzeit und Abschied
unsere treue Diakonin und Anbetungsleiterin. Gott hat sie
mit einem finnischen Gläubigen zusammengeführt, der ein Herz
für Israel hat. Tony traute die beiden am 16. September. Wir
segnen das junge Paar zum Start ihres gemeinsamen Lebenswegs.
Nach ihrer Hochzeitsreise werden sie sich der Gemeinde in Rishon
LeZion anschließen, die letztes Jahr gegründet wurde, und beim
Gemeindeaufbau helfen.
'Schalom Brasilien'
Wir freuen uns euch mitteilen zu können, dass unser Musikprojekt
"Shalom Brasil" nun abgeschlossen ist. Die Vision für dieses Projekt
entstand vor zwei Jahren, als Tony all die brasilianischen Gläubigen
sah, die zu Tausenden gekommen waren, um das Laubhüttenfest
in Jerusalem zu feiern. Letztes Jahr wurde sein Buch "The Mystery
of Israel and the Church" ins Portugiesische übersetzt. In diesem
Jahr ist die CD fertig und dient als Brücke zwischen unseren beiden
Nationen. Es handelt sich um eine CD mit gesalbten Lobpreis- und
Anbetungsliedern, die teilweise ins Portugiesische übersetzt und
mit neuen, einzigartigen musikalischen Arrangements versehen
wurden. Alle Künstler, Musiker und Sänger sind Gläubige, die
in Israel leben, viele von ihnen sind Teil der Anbetungsgruppe
unserer Gemeinde, die durch dieses Projekt Gott Ehre geben
wollen.
Ihr könnt dieses neue Musikalbum bei uns bestellen. Der vorgeschlagene Preis liegt bei 12€.
Bitte betet mit uns:
• Für die Nation Israel - für die Errettung von Juden und
Arabern.
• Für die Freilassung von Gilad Shalit, der vor über drei Jahren in Gaza entführt wurde und seitdem gefangen gehalten wird
• Für unsere 'Gebetsräume' - ein neuer Gebetsdienst, der in diesem Monat beginnt. Jeden Mittwoch bieten wir Gebet
für solche an, die körperliche oder seelische Heilung
brauchen. Für unser Gebetsteam und Seelsorger - für Weisheit, Unterscheidung der Geister und Führung
• Für D. - ein vaterloser 13jähriger Junge, der mit Depressionen
kämpft und für seine Mutter - eine alleinerziehende Mutter mit vielen Nöten
• Für die alleinerziehenden Mütter und ihre Kinder - viele
von ihnen mit besonderen Nöten und Behinderungen
• Für mehr Lehrer in unserem Kinderprogramm – wir haben 70 Kinder in 5 verschiedenen Klassen
Wir danken Euch für Eure Gebete und Unterstützung, die wir sehr schätzen.
Oktober 2009
Rosh Hashana, unser Neujahr
In ganz Israel kommen Familien zusammen, um das Jüdische Neujahr, das biblische "Fest der Posaunen" zu feiern. Unsere Gemeinde hatte die Freude und die Ehre, das als eine große Familie zu tun.
Wir versammelten uns auf dem Dach unseres Gemeindehauses, um das Neue Jahr 5770 zu feiern und zu segnen. Wir tauchten Apfelscheiben in Honig, eine Tradition, die symbolisiert, dass das Neue Jahr süß sein soll. Die Tische waren mit Granatäpfeln dekoriert, auf dass wir fruchtbar seien wie deren Samen.
Wir schrieben unsere Gebete für das kommende Jahr auf kleine Karten, banden sie an mit Helium gefüllte weiße Luftballons und ließen sie mit dem Gebet los, dass Gott unsere Anliegen erhören
würde. Da das Neujahrsfest auch "Fest der Posaunen" genannt
wird, teilten wir uns in vier Gruppen auf die Ecken des Daches
auf, von wo man einen guten Blick auf Samarien und unsere
Stadt Kfar Saba hat. Wir bliesen das Schofar in jede Richtung,
profezeiten gemäß Hesekiel 37 den vier Winden, und beteten
und deklarierten die Rettung von Juden und Arabern, die in
unserer Gegend leben.
Welch ein wunderbares und bewegendes Erlebnis...voll von
Lobpreis, Tänzen von unserer Jugend und schön dekoriertem, sehr leckerem Essen!



